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Newsletter vom 17.01.2009, 08:09:08
Betreff: Newsletter GCSA 01-2009

Frohes neues Jahr

Auch wenn das Jahr bereits schon ein paar Tage alt ist, möchte der Vorstand allen Mitgliedern auf diesem Weg nochmals ein erfolgreiches Jahr wünschen. Viel Glück, Gesundheit und natürlich ein schönes Spiel in der neuen Saison mit möglichst vielen Handicapverbesserungen.

Damit wir auch in diesem Jahr wieder eine erfolgreiche und unterhaltsame Saison gestalten können, möchten wir an dieser Stelle einen kleinen Aufruf starten. Die Planung, Organisation und Durchführung der Turniere und anderer Veranstaltungen ist immer mit einem gewissen Aufwand verbunden. Wir hatten zwar in den letzten Jahren immer wieder hilfreiche Unterstützung aus dem Mitgliederbereich, jedoch ist auch immer noch genug Arbeit für die Vorstandsmitglieder übrig geblieben.

Wir würden uns daher freuen, wenn wir eine noch umfangreichere Unterstützung durch Sie erhalten könnten. Je mehr Helfer dabei sind, desto weniger Aufwand bedeutet dies für jeden Einzelnen. Möglichkeiten der Unterstützung sind z.B. als Starter bei Turnieren, Organisation und Vorbereitung größerer Turniere und Veranstaltungen, Fotografen bei den größeren Turnieren, Durchführung von Siegerehrungen bzw. Unterstützung der Spielleitung usw.

Gerne freuen wir uns natürlich zusätzlich auch über ein Sponsoring bzw. Spenden für Turnierpreise. In diesem Jahr ist u.a. wieder ein Turnier zu Gunsten der Jugend geplant, damit die erfolgreiche Förderung der Jugendlichen weiter geführt und ausgebaut werden kann.

Einige kleine Veränderungen bzw. Neuigkeiten wollen wir in dem ersten Newsletter des Jahres noch kommunizieren. Neben dem Reiseangebot unserer Pros gehen wir auch nochmals auf das Thema DGV-Ausweis und Handicapüberprüfung ein.

In diesem Sinne hoffen wir, dass das Wetter nun bald wieder das Golf spielen zulässt und freuen uns auf einen gemeinsamen Saisonstart.

Ihr Vorstandsteam

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Reiseangebote unserer Pros

Unsere Pros Jaqui Stupfel und Nico Rasche bieten wieder einmal interessante Golfreisen an. Diese Reisen bieten sich als ideale Vorbereitung für die bevorstehende Saison an. Vom 14.02.09 bis zum 21.02.09 geht es zunächst nach Estoril bei Lissabon ins 5-Sterne-Resort Westin Campo Real Costa Do Estoril-Lissabon. Die Kosten für diese Reise betragen 899,- pro Person im Doppelzimmer. Vom 04.04.09 bis 11.04.09 kann man dann nochmals eine Reise mit Nico in die Bretagne buchen. Ziel ist das Hôtel du Golf International La Baule. Diese Reise kann wahlweise in einem Doppelzimmer pro Person zu 599,- € oder in einer Suite für 699,- € gebucht werden.

Beide Reisen beinhalten die Übernachtung, Greenfee (5 x Estoril, 7 x La Baule) sowie täglich begleitete Runden durch die Pros. Bei der Reise nach Estoril sind zusätzlich noch Flugkosten und Mietwagen für zwei Personen enthalten. In die Bretagne erfolgt eine eigene Anreise.

Die genaue Leistungsbeschreibung sowie eine Beschreibung der Hotels ist in den beigefügten PDF-Dateien zu finden. Fragen und Buchungen können direkt an Jaqui Stupfel (0172-8317458) oder Nico Rasche (0174-3356286 / rasche@nr-sports.de) gerichtet werden.

Leistungsbeschreibung Estoril

http://www.gc-schloss-auel.de/downloads/golfreiseestoril022009.pdf

Leistungsbeschreibung La Baule

http://www.gc-schloss-auel.de/downloads/golfreiselabaule042009.pdf

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Neue Kennzeichnung der DGV-Ausweise

Ab 2009 bekommen die DGV-Ausweise erstmals ein zusätzliches Hologramm Kennzeichen. Mit der Kennzeichnung, die in Silber oder in Gold erfolgt, wird die Spielberechtigung des Clubmitglieds und die Regionalität des Golfclubs dargestellt.

Zusätzlich zur farblichen Kennzeichnung erfolgt noch eine Kennzeichnung in der Form “R”, “vS” oder “R/vS”. Hierbei bedeutet ein “R”, dass der Golfclub maximal 10% Mitglieder hat, die weiter als 100km vom Club weg wohnen. Es wird somit die Regionalität des Clubs gekennzeichnet. Die Kennzeichnung “vS” gibt an, dass der Spieler volles Spielrecht in seinem Golfclub hat.

Wenn nur eines von beiden Kennzeichen zutrifft, ist das Hologramm Silber, wenn beide zutreffen wird das Hologramm in Gold aufgedruckt.

Zu Bemerken ist allerdings, dass sich jeder Club freiwillig dieser Kennzeichnung anschliessen kann. Hierzu mussten die Golfclubs diese Kennzeichnung beim DGV beantragen. Ist kein Hologramm auf der Karte vorhanden, heißt dies entweder, dass der Club nicht an der Kennzeichnung teilnimmt oder die Kriterien nicht erfüllt.

Der Golfclub Schloß Auel hat sich der Kennzeichnung angeschlossen. Unsere Golfausweise werden daher mit einem goldenen Hologramm und dem Aufdruck "R/vS" versehen. Damit wir auch das Kennzeichen "R" für die Regionalität erhalten, hat sich unser Golfclub von der Verwaltung der Fernmitglieder "getrennt". Hierzu haben wir mit Robert Hoppe, als Betreiber der Anlage, eine entsprechende Vereinbarung getroffen. Er hat nun mit dem 9-Lochplatz eine eigene DGV-Mitgliedschaft beantragt mit der nun alle Fernmitglieder verwaltet werden.

Wir freuen uns, dass wir mit dieser Maßnahme die Regularien des DGV einhalten können und unsere Mitglieder somit den "Premium"-Ausweis erhalten. Es wird sich zeigen, wie viele Golfclubs dieses neue Werkzeug für die Gestaltung ihrer Greenfee Preise nutzen. Für unsere Mitglieder bedeutet das jedenfalls, dass sie sich hierum keine Gedanken machen müssen und auch auf fremden Plätzen immer gern gesehene Gäste sind ohne erhöhte Greenfees zahlen zu müssen.

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Jährliche Handicapanpassung

In den aktuellen Vorgaben- und Spielbedingungen wurde die Ziffer 25 leicht angepasst. Die Ziffer 25 beschreibt die jährliche Überprüfung der Handicaps. Bereits in der Vergangenheit gab es diese Regelung. Von den meisten Clubs wurde sie jedoch nicht angewendet, da es für den Vorgabenausschuß fast unmöglich wahr, alle Handicaps der Spieler zu überprüfen und evtl. notwendige Veränderungen vorzunehmen. Im Zuge der Anpassung wurden auch die Clubverwaltungssysteme angepasst. Diese bieten nun eine statistische Auswertung bei der die Spieler gekennzeichnet werden, deren Handicaps zu überpfrüfen sind. Darüberhinaus wird eine durchzuführende Handicapanpassung vorgeschlagen.

Wir haben durch diese Erleichterung in diesem Jahr erstmals die vom DGV vorgegebene Regelung umgesetzt. Der DGV wird zukünftig auch die Überprüfungen und die vorgenommenen Änderungen in den einzelnen Golfclubs prüfen. Hierbei soll einerseits die Einhaltung dieser Regelung stärker geprüft werden. Andererseits sollen evtl. notwendige Anpassungen in der Ermittlung der zu prüfenden Handicaps frühzeitig erkannt werden.

Da jeder sicherlich interessiert ist, ob sich sein Handicap nun ändert oder nicht wollen wir nachfolgend die Ermittlung kurz erläutern. Eine etwas detailliertere Beschreibung (die wahrscheinlich auch nicht einfacher zu verstehen ist als unsere nachfolgende Erläuterung ;-) ) ist in den Spielbedingungen des DGV zu finden (http://www.golf.de/dgv/details.cfm?objectid=60073241&group=29&sn=5&rc=0&mn=4&pu=6&ssn=52). Bei der diesjährigen Überprüfung haben wir uns an die Vorschlagswerte der Clubverwaltungssoftware gehalten. Hierbei ergeben sich ca. 100 Herabsetzungen und bei ca. 5 Mitgliedern wird es eine Heraufsetzung der Stammvorgabe geben. Die Umsetzung dürfte zum Zeitpunkt dieses Newsletters bereits erfolgt sein. Bei Interesse sollte das angepasste Handicap demnächst auch über mygolf.de abrufbar sein.

Erläuterung zur Anpassung der Spielvorgaben

Zur Ermittlung der zu überprüfenden Handicaps sind zunächst für vordefinierte Handicapbereiche, auf Basis von Statistiken, die zu erwartenden durchschnittlichen Stableford-Ergebnisse (EMSS - Expected Mean Stableford Score) ermittelt worden. Diese Handicapbereiche entsprechen nicht den Vorgabenklassen, sodern sind unabhängig davon definiert worden (siehe auch die Spielbedingungen). Die ermittelten EMSS-Werte sind die Stablefordpunkte bei denen man davon ausgeht, dass sie von den Spielern im jeweiligen Handicapbereich auf einer 18 Loch-Runde mit relativer Wahrscheinlichkeit erzielt werden.

Für die Feststellung, welche Handicaps zu überprüfen sind, müssen mindestens 4 Turniere im Jahr gespielt worden sein. Wurden weniger als 4 Turniere gespielt gibt es keine Veränderung, da die Aussagekraft zu gering ist. Weiterhin werden Stammvorgaben, die im abgelaufenen Jahr gespielt wurden, nicht heraufgesetzt. Auch die Stammvorgaben oberhalb von 36 werden nicht verändert.

Die Leistung eines Spielers wird aus dem Durchschnitt der besseren Hälfte seiner erspielten Ergebnisse ermittelt (bei 6 Turnieren wird also die Summe der besten drei Ergebnisse durch 3 geteilt). Dieses Ergebnis wird dann mit dem EMSS verglichen. Ist der ermittelte Durchschnitt des Spielers mindestens 5 Punkte höher als die untere Grenze seiner Pufferzone, so sollte das Handicap herunter gesetzt werden. Hat man also eine Pufferzone von 33-36 (Vorgabenklasse 3) und ist der ermittelte Durchschnitt seiner Ergebnisse mindestens 36, so ist er ein Kandidat, bei dem dass Handicap heruntergesetzt werden sollte.

Die Leistung eines Spielers wird aus dem Durchschnitt der besseren Hälfte seiner erspielten Ergebnisse ermittelt (bei 6 Turnieren wird also die Summe der besten drei Ergebnisse durch 3 geteilt). Dieses Ergebnis wird dann mit dem EMSS verglichen. Ist der ermittelte Durchschnitt des Spielers mindestens 5 Punkte höher als die untere Grenze seiner Pufferzone, so sollte das Handicap herunter gesetzt werden. Hat man also eine Pufferzone von 33-36 (Vorgabenklasse 3) und ist der ermittelte Durchschnitt seiner Ergebnisse mindestens 38, so ist er ein Kandidat, bei dem dass Handicap heruntergesetzt werden sollte.

Ist der ermittelte Durchschnitt des Spielers gleich oder größer dem EMSS und weniger als 5 Punkte über dem unteren Wert seiner Pufferzone, so wird sein Handicap nicht verändert. Im obigen Beispiel bei einem Durchschnittswert von 33-37.

Liegt der ermittelte Durchschnitt des Spielers unterhalb des EMSS so sollte sein Handicap entsprechend der Differenz von EMSS und seinem ermittelten Durchschnitt heraufgesetzt werden. Allerdings ist für jede Handicapklasse eine Obergrenze für die maximale Heraufsetzung definiert worden. Sie beginnt bei maximal 1 für die Handicapklasse 1 und wird in jeder Klasse um 0,5 erhöht. In Handicapklasse 5 wird das Handicap somit um maximal 3 Schläge nach oben gesetzt.



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